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Betreuungsangebot „ReStart“ zieht in neue Räume

Die pädagogischen Mitarbeiter Jasmin Rasche-Gramer (vorne, v. l.), Noel Chudalla, Lena Schulze Zumkley und Manuela Peters sowie Kolping-Diözesangeschäftsführer Uwe Slüter (hinten Mitte) und Jobcenter-Teamleiter Jürgen Tiggemann (hinten rechts) vor den neuen Räumlichkeiten von ReStart in der Clemens-August-Straße 29a in Ennigerloh. - Foto: Kreis Warendorf

ReStart heißt das Angebot des Kolping-Bildungswerks, bei dem jungen Menschen mit ihren ganz individuellen Problemen das vielfältige Beratungs- und Hilfeangebot des Jobcenters nahe gebracht wird.

Das Projekt besteht bereits seit 2019 und wird vom Kolping-Bildungswerk im Auftrag des Jobcenters durchgeführt. Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren, die Bürgergeld beziehen oder die Bedingungen dafür erfüllen und Hilfe benötigen – etwa bei der Kontaktierung des Jobcenters. Aber auch bei anderen Problemen, wie Wohnungslosigkeit oder bei der Erarbeitung beruflicher Perspektiven oder der Vermittlung an andere Hilfsorganisationen hilft der Projektträger.

Das Beratungsangebot ReStart wird kreisweit angeboten und häufig auch aufsuchend durchgeführt. Ab Februar ist das Büro in Ennigerloh in neuen Räumlichkeiten in der Clemens-August-Straße 29a in direkter Nachbarschaft des Jobcenters zu finden.

Sprechzeiten und mobile Standorte:

Montag | 9 Uhr bis 11 Uhr | offene Sprechstunde Büro Ennigerloh

Montag | 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr | Rathausplatz Neubeckum mit dem Beratungsbus

Dienstag | 10 Uhr bis 12 Uhr | offene Sprechstunde im Büro Beckum, Nordstraße 48

Dienstag | 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr | Ahlen Kerkmannplatz mit dem Beratungsbus

Mittwoch | 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr | am HOT in Warendorf (Parkplatz zwischen den Emsbrücken) mit dem Beratungsbus

Der Träger freut sich über ein unverbindliches Gespräch, auch bei Unsicherheiten, ob das Beratungsangebot zielführend ist.
Kontaktdaten: Clemens-August-Straße 29a in Ennigerloh, Telefon: 02524/9299286, Mobil: 0172-6284491 E-Mail: restart@kolping-ms.de, Instagram: restart_kolping

Ein fiktiver, aber durchaus realistischer Fall zeigt, wie weitreichend die Hilfsangebote des Jobcenters sind, die das Kolping-Bildungswerk vermittelt:

Jaron (18) hat von einem Bekannten von dem Projekt erfahren. Dieser hat ihm auch ein Erstgespräch beim Kolping-Bildungswerk vermittelt. Jaron lebt alleine, seitdem hat sein Cannabis-Konsum zugenommen, zur Schule geht er seit einiger Zeit gar nicht mehr. Die Post vom Jobcenter öffnet er nicht, inzwischen erhält er auch kein Bürgergeld mehr und der Vermieter sitzt ihm im Nacken. Re-Start hat Jaron zum Jobcenter begleitet und unterstützt, so das Bürgergeld wieder fließen kann, auch konnten die Wogen mit dem Vermieter geglättet werden, indem Gespräche geführt und Zahlungspläne aufgestellt wurden.

Darüber hinaus konnte mit Jaron vereinbart werden, die Hilfen der örtlichen Drogenberatung zu nutzen. Inzwischen geht er auch wieder regelmäßig zur Schule. Außerdem hat er durch die Beratung beim Jobcenter einen Praktikumsplatz für die Sommerferien gefunden.

(Kreis Warendorf)

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Ich bin Michael Kayser, in Ahlen geboren und aufgewachsen und lebe seit 51 Jahren in meiner Heimatstadt Ahlen.
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